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Buchcover zwischenzeilen von Julia Götz
isbn978-3-98503-277-8
erschienenjetzt erhältlich
roman

zwischenzeilen

von julia götz

nicht alles, was uns prägt, lässt sich erzählen – aber es lässt sich finden – zwischen den zeilen.

Ava jongliert jahrelang mit den ihr auferlegten Rollen als Mutter, Ehefrau und Lehrerin – bis Schlaflosigkeit, Überforderung und alte Traumata sie zusammenbrechen lassen. Sie tut, was eine Mutter eigentlich nicht tun darf: Sie verlässt ihre Familie und begibt sich auf eine Reise, die zugleich zu einer inneren Suche wird.

Unterwegs begegnet sie ihrem Inneren Kind, das fortan nicht mehr von ihrer Seite weicht. Ava beginnt zu schreiben und verwandelt ihren Schmerz in poetische Texte, die Heilung schenken. Das Schreiben wird für sie zum Schlüssel zu sich selbst.

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eine frau, die den mut findet, sich neu zu entwerfen.

Ava führt ein Leben, das von außen stabil wirkt – sie aber tatsächlich aus der Bahn wirft. In einer Klinik gezwungen innezuhalten, stößt sie auf Erinnerungen, die sie tief in ihrem Seelengefäß vergraben hatte. Widerwillig lässt sie sich auf therapeutische Prozesse ein: Bogenschießen, Fließbilder, Rasseln und Brummen in der Musiktherapie – und was zur Hölle ist Life Kinetik? Erst das therapeutische Schreiben eröffnet ihr die Möglichkeit, das Unsagbare ihrer Kindheitserlebnisse zu verdichten und sich aus ihrer Fragmentierung neu zusammenzusetzen.

Ava flieht zunächst in die Niederlande, schüttelt sich beim Kundalini-Yoga, rettet in der Bretagne ein Leben und trifft schließlich in der Toskana eine entscheidende Wahl.

Währenddessen gerät in Berlin das familiäre Gefüge ins Wanken: Ihr Mann Bastian klammert sich an alte Rollenbilder und beginnt eine Affäre, was die 17-jährige Mascha noch kämpferischer macht, als sie ihren Vater inflagranti erwischt.

Zwischenzeilen erzählt vielstimmig von einer Frau, die den Mut findet, sich neu zu entwerfen – und davon, wie tief ein einzelner Aufbruch in das Leben anderer eingreifen kann.